Die Baureihe 120 der Deutschen Bahn gilt als einer der wichtigsten Meilensteine der modernen Schienentechnik. Sie war die weltweit erste in Serie gefertigte Elektrolokomotive mit Drehstrom-Asynchronmotoren und legte damit das technologische Fundament für fast alle modernen Loks (wie den ICE oder die Euro Sprinter-Familie).
In den 1970er Jahren suchte die Deutsche Bundesbahn nach einer Universallokomotive, die sowohl schwere Güterzüge als auch schnelle Intercity-Züge (bis 200 km/h) ziehen konnte.
1979: Vorstellung der fünf Vorserienmaschinen (120 001 bis 005).
1987–1989: Auslieferung der 60 Serienlokomotiven (120.1).
Besonderheit: Da sie als Universallok geplant war, sollte sie eigentlich ältere Baureihen wie die 103 (Schnellzug) und 151 (Güterzug) komplett ersetzen. In der Praxis wurde sie jedoch fast ausschließlich im hochwertigen Fernverkehr (IC/EC) eingesetzt.
Achsfolge: Bo’Bo‘
Leistung: 5.600 kW (Dauerleistung: 4.400 kW)
Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
Dienstmasse: ca. 84 t
Stromsystem: 15 kV 16,7 Hz Wechselstrom
Länge über Puffer: 19,2 m
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