Der BR 611 wurde für das sogenannte bogenschnelle Fahren konzipiert. Auf kurvenreichen, nicht-elektrifizierten Strecken sollte die Fahrzeit durch höhere Geschwindigkeiten in den Kurven reduziert werden. Die Baureihe 611 nutzt eine elektrische Neigetechnik, die aus der deutschen Militärtechnik (abgeleitet von der Kanonenstabilisierung des Panzers Leopard 2) entwickelt wurde. Sie kann den Wagenkasten um bis zu 8° neigen.
Die Baureihe 611 erwies sich als äußerst störanfällig. Es gab wiederholt technische Probleme, insbesondere mit der komplexen Neigetechnik und den Achsen (Achsbruchgefahr), was zu häufigen Reparaturen und Stilllegungen führte.
Wegen der anhaltenden Mängel und der hohen Wartungskosten wurde der planmäßige Einsatz der Baureihe 611 bereits bis 2019 weitgehend beendet. Sie wurden durch den Nachfolger Baureihe 612 oder lokbespannte Züge ersetzt.
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